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Anerkennung für die Finanzierung der Erstellung eines Solarpotenzialkatasters für die Städte Kamen und Werne / Bankvorstand Ralf Schotte: Bald auch in Bergkamen
Kamen/Werne: „Den Erwerb oder die Wirtschaft ihrer Mitglieder zu fördern“ – so lautet der 1. Paragraf im Genossenschaftsgesetz der Volksbank Kamen-Werne eG. Dass dieser Leitgedanke kein Lippenbekenntnis ist, sondern gelebte Wirklichkeit im geschäftspolitischen Handeln, hat die Volksbank am heutigen Donnerstag (14. Juli) von berufener Stelle attestiert bekommen.
Im Beisein des Kamener Bürgermeisters Hermann Hupe wurde die Volksbank Kamen-Werne mit der Klimaschutzflagge des Kreises Unna ausgezeichnet. Dipl.-Ing. Ludwig Holzbeck, Leiter des Fachbereiches Natur und Umwelt des Kreises Unna, überreichte den beiden Bankvorständen Ralf Schotte und Jürgen Eilert in der Kamener Hauptstelle der Volksbank die Klimaschutzflagge für vorbildliches Handeln im Klimaschutz. Der Kreis Unna zeichnet damit im Rahmen seiner Klimaschutzinitiative die Volksbank Kamen-Werne für die Finanzierung der Erstellung eines Solarpotenzialkatasters für die Städte Kamen und Werne aus.
„Nachhaltige Energieeinsparung und die Gewinnung und Nutzung regenerativer Energien sind zurzeit das Thema Nr. 1 in der Bevölkerung – und damit natürlich auch bei vielen der über 15.500 Mitglieder und gut 28.000 Kunden unserer Kreditgenossenschaft“, erklärte Ralf Schotte in seiner Dankesrede. „Die Bedürfnisse, Wünsche und Fragen unserer Mitglieder und Kunden bestimmen unser tägliches Handeln“, sagte Ralf Schotte auch im Namen seines Vorstandskollegen Jürgen Eilert weiter. Was beide besonders freut, ist die Tatsache, dass die Volksbank Kamen-Werne als erstes Kreditinstitut diese Auszeichnung erhalten hat.
„Typisch Genossenschaft“, meinte dazu Friedhelm Deuter, Vorstand beim Bauverein Lünen, bei der Übergabe der Klimaschutzflagge an die beiden Volksbankvorstände. Der Bauverein in der Rechtsform einer Wohnungsgenossenschaft hatte diese Auszeichnung im Mai 2011 bekommen. Höchstes Lob spendete auch Bürgermeister Hermann Hupe. „Ihnen einen herzlichen Glückwunsch“, so Hupe. Energie und Energieversorgung mit dem Kerngedanken der Dezentralität werde immer wichtiger, meinte er in seiner Ansprache. Das von der Volksbank Kamen-Werne in Kooperation mit den Städten Kamen und Werne erstellte Solarpotentialkataster böte einen „leichten und niederschwelligen Zugang“ für alle Bürgerinnen und Bürger in Kamen und Werne, die sich im Klimaschutz engagieren wollten.
Eine gute Nachricht hatte Ralf Schotte für alle Bergkamener im Gepäck: „Wir werden in Kürze auch in diesem Marktgebiet der Bevölkerung, aber vor allem unseren dort ansässigen Mitgliedern und Kunden die Nutzung des Solarpotentialkatasters ermöglichen.“
Beim Solarpotentialkataster handelt es sich um eine internetgestützte interaktive Karte, auf der für jedes Gebäude einer Stadt verzeichnet ist, wie geeignet es für die Gewinnung von Sonnenenergie ist und welchen Beitrag es tagtäglich durch Reduzierung der CO2-Emissionen zum Klimaschutz leisten kann. Mit Hilfe dieser Karten können Hauseigentümer Informationen zu der Eignung ihres Daches für Photovoltaik und Solarthermie erhalten. Das Solarpotentialkataster wurde von der Firma tetraeder.solar GmbH aus Dortmund erstellt. Die Dachflächen werden als „geeignet“, „bedingt geeignet“ und „nicht geeignet“ eingestuft. Für jede Dachfläche kann im Detail die Sonneneinstrahlung in kWh/Jahr sowie die geeigneten Dachflächen für die Installation von Solarenergiemodulen angezeigt werden. Auch besteht die Möglichkeit, für jedes Gebäude noch eine detaillierte Berechnung aufzurufen, mit Empfehlungen für den geeigneten Modultyp sowie einer Darstellung der möglichen Investitionskosten und des prognostizierten Ertrags. Über eine Suche nach Straße und Hausnummer können Eigentümer ihre Gebäude schnell finden.
Näheres finden Sie im Internet unter www.vb-kawe.de "Solar-Potenzial-Analyse".