Landtag in Düsseldorf 2014

„Vogelnest“ hinterlässt einen starken Eindruck

Begleiteten die Schüler der Schülergenossenschaft „Vogelnest“ im Düs-seldorfer Landtag Landtagsabgeordnete Susanne Schneider (links), Thomas Gickel von der Partnergenossenschaft Volksbank Kamen-Werne (hintere Reihe, 2. v. l.), Lehrerin Inga Brewing vom St. Christopherus Gymnasium Werne (3. v. r.), Landtagsabgeordneter Her-bert Goldmann (2. v. r.) und Schulleiter Dr. Jörgen Vogel (rechts).

 

Schülergenossenschaft präsentiert sich vor den Augen von Schulministerin Sylvia Löhrmann im Düsseldorfer Landtag / Volksbank Kamen-Werne eG und Landtagsabgeordnete Susanne Schneider gratulieren

Düsseldorf/Werne. Einen starken Eindruck hinterließ die Schülergenossenschaft „Vogelnest“ am Dienstag im Düsseldorfer Landtag. Landtagsabgeordnete Susanne Schneider begrüßte die Jungunternehmer vom St. Christopherus Gymnasium Werne (3. v. r.), die vom Rheinisch-Westfälischen Genossenschaftsverband (RWGV) in die Landeshauptstadt eingeladen worden waren.

„In Genossenschaften lernen Jugendliche früh, dass Gemeinsinn und ökonomisches Handeln keine Gegensätze sind“, sagte RWGV-Vorstandsvorsitzender Ralf W. Barkey. „Am besten festigt sich dieses Wissen durch praktisches Tun. Was genossenschaftliches Engagement bedeutet, das erleben die Jungunternehmer nicht zuletzt dank der intensiven Begleitung durch die Mitarbeiter der Patengenossenschaft, der Volksbank Kamen-Werne.“

Schülergenossenschaften fördern Teamfähigkeit

Wer in jungen Jahren mit Gleichaltrigen in einer Genossenschaft zu-sammenarbeitet, profitiert in hohem Maße in seiner Persönlichkeitsent-wicklung. Auf diese Formel lässt sich eine Studie der Fachhochschule Frankfurt am Main bringen. Bei den jugendlichen Unternehmern wachse besonders die Fähigkeit zur Teamarbeit, heißt es darin. Nicht nur die betreuenden Lehrer, auch die im Durchschnitt 16 Jahre alten Schüler selbst sehen Schülergenossenschaften in der Folge als wichtigen Teil der Berufsvorbereitung an. In ihrer Selbsteinschätzung stehen Fortschritte in den Bereichen „Sorgfalt“, „vorausschauendes Denken“ sowie „selbständiges Arbeiten“ an oberster Stelle.


Verbesserungsbedarf sehen die Autoren der Studie an Hauptschulen. Hier biete es sich an, schon mit Schülern der siebten Klasse zu arbeiten, da diese sich häufig schon gegen Ende der achten Klasse für einen Ausbildungsplatz bewerben.