Volksbank Kamen-Werne strebt Zusammenschluss mit der Dortmunder Volksbank eG an – Geschäftsjahr 2019 erfolgreich abgeschlossen!

Kamen/Werne: Handeln aus der Position der Stärke heraus, so begründet Vorstandsmitglied Ralf Schotte den Schritt Richtung Dortmund.

„Wir haben ein sehr erfolgreiches Jahr 2019 erlebt. Bilanz- und Ergebnisentwicklung haben unsere Erwartungen übertroffen“, so der Vorstand der Volksbank Kamen-Werne eG. Das  Kundenkreditvolumen stieg um 10,8% auf 220 Mio. €. Die Kundeneinlagen überschritten mit 303 Mio. € (+ 2,8%) erstmals die 300 Millionen-Marke. Die Bilanzsumme stieg per Jahresende auf 407 Mio. € (+10,3%). Auch die Ergebnisentwicklung hielt Schritt. Das Betriebsergebnis vor Bewertung stieg um rund 800 T€ auf 3.535 T€. Das Ergebnis soll dazu genutzt werden, das Eigenkapital weiter zu stärken und zudem eine Dividende an die Bankteilhaber in Höhe von 3% plus 1% Bonus auszuschütten.

Vertriebsvorstand Jürgen Eilert äußerte sich besonders zufrieden über das gute Ergebnis aus dem Vermittlungsgeschäft mit Immobilien und Wertpapieren. „Fast 400 T€ Provisionseinnahmen aus dem Vermittlungsgeschäft mit Immobilien wurden erstmals in unserer Geschichte erzielt.“ Auch der Trend zur Wertpapieranlage hat weiter zugenommen. „Hier zahlt sich unsere qualitativ gute und individuelle Kundenberatung aus“, so Vorstandsmitglied Eilert.

Trotz oder gerade wegen dieses guten Ergebnisses wollen die Vorstände die Kräfte bündeln und nun den Schritt Richtung Dortmund gehen. Die Dortmunder Volksbank grenzt von allen Seiten an unser Geschäftsgebiet, entwickelt sich seit Jahren außerordentlich positiv und ist damit der einzige und logische Partner für uns, so die beiden Vorstände.

Die Zukunft der genossenschaftlichen Beratung wird durch diesen Schritt nachhaltig für unsere Region gesichert, so Vorstand Jürgen Eilert. Die Kundenberatung und -betreuung wird auch nach einer Verschmelzung regional vor Ort bleiben. Über 95% des Kundenkreditgeschäftes werden auch zukünftig vor Ort entschieden und bearbeitet.

Die Dortmunder Volksbank mit einer Bilanzsumme von derzeit 7,1 Milliarden ist die größte Volksbank in NRW. Innovative Weiterentwicklung, Mitarbeiteraus- und weiterbildung können in einem Haus dieser Größe noch effizienter und effektiver betrieben werden, so Schotte. „Betriebsbedingte Kündigungen von Mitarbeitern wird es nicht geben“, so das Vorstandsmitglied.

Wenn alles nach Plan verläuft sollen die Vertreterversammlungen auf Basis der Bilanz 2020 über die Verschmelzung der beiden Genossenschaftsbanken beschließen. Der Zusammenschluss erfolgt dann im Laufe des Geschäftsjahres 2021.

v.l.: Vorstandsmitglieder Jürgen Eilert und Ralf Schotte