Landtagsbesuch Voelnest eSG

Begleiteten die Schüler der Schülergenossenschaft „Vogelnest“ im Düsseldorfer Landtag Landtagsabgeordnete Susanne Schneider (links), Thomas Gickel von der Partnergenossenschaft Volksbank Kamen-Werne eG (hintere Reihe, 2. v. l.), Lehrerin Inga Brewing vom St. Christopherus Gymnasium Werne (3. v. r.), Landtagsabgeordneter Herbert Goldmann (2. v. r.) und Schulleiter Dr. Jörgen Vogel (rechts).

„Vogelnest“ hinterlässt einen starken Eindruck

Schülergenossenschaft präsentiert sich vor den Augen von Schulministerin Sylvia Löhrmann im Düsseldorfer Landtag / Volksbank Kamen-Werne und Landtagsabgeordnete Susanne Schneider gratulieren.


Düsseldorf/Werne. Einen starken Eindruck hinterließ die Schülergenossenschaft „Vogelnest“ am Dienstag im Düsseldorfer Landtag. Landtagsabgeordnete Susanne Schneider begrüßte die Jungunternehmer vom St. Christopherus Gymnasium Werne (3. v. r.), die vom Rheinisch-Westfälischen Genossenschaftsverband (RWGV) in die Landeshauptstadt eingeladen worden waren.

„In Genossenschaften lernen Jugendliche früh, dass Gemeinsinn und ökonomisches Handeln keine Gegensätze sind“, sagte RWGV-Vorstandsvorsitzender Ralf W. Barkey. „Am besten festigt sich dieses Wissen durch praktisches Tun. Was genossenschaftliches Engagement bedeutet, das erleben die Jungunternehmer nicht zuletzt dank der inten-siven Begleitung durch die Mitarbeiter der Patengenossenschaft, der Volksbank Kamen-Werne.“

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Schülergenossenschaften fördern Teamfähigkeit

Wer in jungen Jahren mit Gleichaltrigen in einer Genossenschaft zu-sammenarbeitet, profitiert in hohem Maße in seiner Persönlichkeitsent-wicklung. Auf diese Formel lässt sich eine Studie der Fachhochschule Frankfurt am Main bringen. Bei den jugendlichen Unternehmern wachse besonders die Fähigkeit zur Teamarbeit, heißt es darin. Nicht nur die betreuenden Lehrer, auch die im Durchschnitt 16 Jahre alten Schüler selbst sehen Schülergenossenschaften in der Folge als wichtigen Teil der Berufsvorbereitung an. In ihrer Selbsteinschätzung stehen Fortschritte in den Bereichen „Sorgfalt“, „vorausschauendes Denken“ sowie „selbständiges Arbeiten“ an oberster Stelle.
Verbesserungsbedarf sehen die Autoren der Studie an Hauptschulen. Hier biete es sich an, schon mit Schülern der siebten Klasse zu arbeiten, da diese sich häufig schon gegen Ende der achten Klasse für einen Ausbildungsplatz bewerben.